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 Andrés Ginestet  
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Fragebogen

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Eines der Projekte, an denen bereits seit geraumer Zeit gearbeitet wird, ist der Fragebogen zur Ermittlung sozialökonomischer statistischer Daten.

Mit Hilfe des Fragebogens sollen folgende Ziele angestrebt werden:

In einer bereits begonnenen interdisziplinären Zusammenarbeit von Sozialwissenschaftler/Innen, Künstler/Innen und Betroffenen entstand ein Fragebogen, um die Kosten und Folgekosten sexueller Gewalt zu erfassen.

Fragestellungen:

Interdisziplinäre Kooperation
Eine detaillierte Projektbeschreibung für eine interdisziplinäre Kooperation in Deutschland zwischen Ärzten/Innen, Psychologen/Innen, Pädagogen/Innen, Wissenschaftlern/Innen und Künstlern/Innen liegt in drei verschiedenen Städten und an drei Universitäten vor. Erstes Ziel der Kooperation ist die Verbreitung des in der ersten Stufe entwickelten Fragebogens zur Erfassung der Folgekosten durch sexuelle Gewalt.

Internationale Kooperation
Der Fragebogen wird derzeit für zwei weitere Staaten (Spanien, Kanada) übersetzt. Er soll international standardisiert werden, um entsprechende Vergleiche zu ermöglichen.

Gliederung der Aufgabenbereiche und der Prioritäten

Weitere Untersuchungsziele (Vorschläge)

Theoretischer Ansatz
Zunächst ist eine theoretische und methodische Diskussion über das weitere Vorgehen zu führen. Wir bevorzugen Interpretationen und Schlussfolgerungen auf der Grundlage der "Grounded Theory" (A. Strauss u.a.). Die noch zu erarbeitende methodische und theoretische Grundlage sollte Folgendes leisten:

Wie dargestellt sollen die Kosten sexueller Gewalt für die Gesellschaft ermittelt werden, sowohl in der ökonomischen, wie auch in der sozialen Ausprägung. Bislang wird die Verflechtung alltäglicher ökonomischer Strukturen mit der sexuellen Gewalt verkannt. Die aktuellen Erhebungen werden sehr schnell Aufschluss darüber geben, dass die ökonomische Dimension erheblich von den traditionellen Annahmen abweicht. Dies wurde durch erste Hochrechnungen anhand von einzelnen Fallbeispielen bereits deutlich.
Der Fragebogen soll mit grafischen Mitteln ästhetisch und spielerisch gestaltet werden, um den Befragten auch "Zonen" zur Entspannung und Kreativität zu bieten.