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Eines der Projekte, an denen bereits seit geraumer Zeit gearbeitet wird, ist der Fragebogen zur Ermittlung sozialökonomischer statistischer Daten.
Mit Hilfe des Fragebogens sollen folgende Ziele angestrebt werden:
In einer bereits begonnenen interdisziplinären Zusammenarbeit von Sozialwissenschaftler/Innen, Künstler/Innen und Betroffenen entstand ein Fragebogen, um die Kosten und Folgekosten sexueller Gewalt zu erfassen.
Fragestellungen:
Interdisziplinäre Kooperation
Eine detaillierte Projektbeschreibung für eine interdisziplinäre Kooperation
in Deutschland zwischen Ärzten/Innen, Psychologen/Innen, Pädagogen/Innen,
Wissenschaftlern/Innen und Künstlern/Innen liegt in drei verschiedenen
Städten und an drei Universitäten vor. Erstes Ziel der Kooperation
ist die Verbreitung des in der ersten Stufe entwickelten Fragebogens zur Erfassung
der Folgekosten durch sexuelle Gewalt.
Internationale Kooperation
Der Fragebogen wird derzeit für zwei weitere Staaten (Spanien, Kanada)
übersetzt. Er soll international standardisiert werden, um entsprechende
Vergleiche zu ermöglichen.
Gliederung der Aufgabenbereiche und der Prioritäten
Weitere Untersuchungsziele (Vorschläge)
Theoretischer Ansatz
Zunächst ist eine theoretische und methodische Diskussion über das
weitere Vorgehen zu führen. Wir bevorzugen Interpretationen und Schlussfolgerungen
auf der Grundlage der "Grounded Theory" (A. Strauss u.a.). Die noch
zu erarbeitende methodische und theoretische Grundlage sollte Folgendes leisten:
Wie dargestellt sollen die Kosten sexueller Gewalt für die Gesellschaft
ermittelt werden, sowohl in der ökonomischen, wie auch in der sozialen
Ausprägung. Bislang wird die Verflechtung alltäglicher ökonomischer
Strukturen mit der sexuellen Gewalt verkannt. Die aktuellen Erhebungen werden
sehr schnell Aufschluss darüber geben, dass die ökonomische Dimension
erheblich von den traditionellen Annahmen abweicht. Dies wurde durch erste Hochrechnungen
anhand von einzelnen Fallbeispielen bereits deutlich.
Der Fragebogen soll mit grafischen Mitteln ästhetisch und spielerisch gestaltet
werden, um den Befragten auch "Zonen" zur Entspannung und Kreativität
zu bieten.