Künstlerportrait

   
Helmut Bohn  
 Der Maler  Farbe, die Botschaft der Freiheit
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Der Maler

Geboren 1914 in Recklinghausen, malte Helmut Bohn schon von Jugend an, wirkte den Großteil seines Lebens jedoch als Publizist und Verleger in Köln, bevor er 1989 von Klaus von Francheville, dem langjährigen Präsidenten der Deutschen Galeristenvereinigung, für die Öffentlichkeit entdeckt wurde.
 
Bohn verbrachte Schulzeit und die ersten Arbeitsjahre in Essen. Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft bis 1948 in Rußland lebte er als Schriftsteller und freier Journalist in Frankfurt am Main. 1952 kam er zum Markus-Verlag in Köln, den er später als Leiter und Eigentümer führte und ausbaute.
 
Seinem malerischen Schaffen konnte sich Bohn erst mit ganzer Kraft widmen, als er 1990 die verlegerische Tätigkeit mehr und mehr einschränkte. Seitdem gab es zahlreiche Ausstellungen: Hannover, Kiel, Hamburg, Berlin, Köln, Timmendorfer Strand. Der größte Teil des Oeuvres entstand in den letzten acht Lebensjahren. Helmut Bohn starb am 22. September 1998 in Neverstaven.
 
Die meisten Ölgemälde sind heute in Museen zu besichtigen oder befinden sich in Privatbesitz. Ein Teil des Nachlasses wurde der städtischen Kunstsammlung Bad Segeberg zur Verfügung gestellt.