Bubble Tea: Verbraucherministerium befürwortet Warnhinweise
Bubble Tea ist das neueste Modegetränk. Und für eben jenes befürwortet das Bundesverbraucherministerium jetzt Warnhinweise. Die süßen Kügelchen im Tee seien vor allem für Kleinkinder gefährlich.
Bubble Tea darf derzeit noch ohne Warnhinweise ausgegeben werden Das allerdings könnte sich bald ändern. Eine Prüfung des Bundesinstituts für Risikobewertung hat ergeben, dass die süßen Kugeln im Tee in die Atemwege von Kleinkindern gelangen könnten. Wer Bubble Tea verkauft, soll künftig mit Warnhinweisen auf die möglichen Gefahren hinweisen. Das Institut bestätigte allerdings, dass es bislang noch zu keinen Beschwerden gekommen sei.
Verschlucken sich Kinder an den Kugeln, könnten diese über die Bronchien in die Lungen geraten und eine Entzündung auslösen. Der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte unterstützt daher den Vorstoß. Den Grünen im Bundestag geht das allerdings nicht weit genug. Daher fordert die Partei ferner Informationen über den Kaloriengehalt von Bubble Tea. Dieser läge nämlich zumeist deutlich oberhalb des Wertes von Cola.
Bubble Tea stammt ursprünglich aus China und wurde bereits in den 1980er-Jahren erfunden, zuerst noch ohne die süßen Kugeln. Diese kamen erst später hinzu und bestehen heute zumeist aus Tapioka oder anderer Speisestärke. Außerdem gibt es sogenannte Popping Bobas. Diese Kugeln bestehen aus Alginat, tragen eine Flüssigkeit in sich und platzen beim Zerbeißen. Heute besteht Bubble Tea übrigens kaum mehr aus echtem Tee, weswegen das Modegetränk von der Stiftung Warentest als Softdrink mit synthetischen Farbstoffen und Aromen benannt wird.













