NRW: Mit Radschnellwegen gegen Staus auf Autobahnen
Radschnellwege sind in den Niederlanden bereits etabliert. Nun könnte das Konzept in Nordrhein-Westfalen und somit auch im Vest Fuß fassen. Der Plan der Landesregierung? Eine Entlastung der Autobahnen und freie Fahrradfahrt für Pendler.
Staus auf den Autobahnen NRWs gehören besonders für Pendler zum Alltag. Stop-and-Go ist angesagt, weil tausende Berufstätige gleichzeitig zur Arbeit gelangen wollen. Manch einer überlegt daher sich schon, auf den Drahtesel umzusatteln. Doch Radwege sind oft nur spärlich vorhanden, teilweise nicht vernünftig ausgebaut oder stellen im Vergleich zu den Autobahnen große Umwege dar. Das könnte sich bald allerdings ändern.
Denn die rot-grüne Landesregierung möchte, das berichtet zumindest die Rheinische Post (RP), Radschnellwege etablieren. Die Zeitung zitiert den NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (SPD: "Der Radverkehr nimmt weiter zu, mancherorts stoßen normale Radwege heute schon an ihre Kapazitätsgrenzen" Dem will man entgegensteuern und das aus den Niederlanden stammende Konzept auf NRW übertragen.
Der Radschnellweg Ruhr, der Hamm und Duisburg verbindet und durch zahlreiche Städte aus dem Vest führt, ist bereits in Planung. Laut Groschek will man sich dafür einsetzen, dass der Bund die Investitionsförderung übernimmt. In jedem Regierungsbezirk NRWs soll mindestens ein großer Radschnellweg entstehen. Jede dieser Fahrradautobahnen sei laut RP mit zwei Richtungsfahrbahnen, möglichst wenigen Steigungen, Rastplätzen und einer durchgehenden Beleuchtung geplant. Quelle: Rheinische Post













