Von: Ruhrfestspiele Recklinghausen
Zerschossene Träume (AT) (Lotz / Laberenz)
RUHRFESTSPIELE RECKLINGHAUSEN: Der Autor Wolfram Lotz, Träger des Kleist-Förderpreises 2011, will mit seinen Texten, »das Unmögliche wieder denken, den Tisch von Zuschreibungen abräumen, um Platz zu schaffen für das Neue. Nicht den Arm entfesseln, sondern das Auge!« »Zerschossene Träume« entsteht erst auf den Proben, als konzeptuelle Zusammenarbeit des Autors mit dem Regisseur Martin Laberenz.
Frank und Annika lieben sich. Doch ihre Zuneigung wird einer Johannes hat andere Pläne für seinen Sohn, als die Heirat mit einer einfachen Angestellten. Geht es nach ihm, so soll Frank die einflussreiche Anwältin Julia Rudowsky ehelichen. Doch Frank, radikal in der Ausschließlichkeit seiner Liebe, provoziert den väterlichen Willen, indem er Annika um jeden Preis zu seiner Frau machen will. Bei einer Begegnung mit Julia Rudowsky muss er erkennen, dass auch sie eine Unglückliche ist, die an Liebe zu ihm zerbricht. Der zynische Karrierist Gantel, selbst von Annika zurückgewiesen, zwingt seine Angebetete zu einem Liebesgeständnis an den Gebrauchtwagenhändler Ergül. Der vermeintliche Verrat treibt Frank zu rasender Eifersucht, die sich in blinde Zerstörungswut steigert... Der Text nimmt erkennbar Schillers Kabale und Liebe als Folie, aus "Schreiben wie Überschreiben" durch Autor und Regisseur soll "eine Radikalisierung der jeweils eigenen Haltung" entstehen. Nach der unkonventionellen Uraufführung von Der große Marsch 2011 erwartet die Zuschauer in diesem Jahr ein neues spannendes Projekt aus der Feder von Wolfram Lotz.
Premiere : Freitag, 01. Juni, 20:00 Uhr
Samstag, 02. Juni, 19:00 Uhr
Sonntag, 03. Juni, 18:00 Uhr













