Werner Kley, Inhaber der Galerie Kley in Hamm
"Einfach etwas Besonderes". Werner Kley, Inhaber der Galerie Kley in Hamm, erwarb sein liebstes Kunstwerk von einem berühmten Freund.
Es gibt viele Kunstwerke, die ich schätze. Das liegt daran, dass ich über meine Galerie mit zahlreichen Künstlern bekannt oder auch befreundet bin.
Ein Werk jedoch ist für mich aus verschiedenen Gründen etwas Besonderes: das Gemälde „Stehen und Schweben” des mehrfach ausgezeichneten Malers Heinz Trökes. Trökes, geboren in Hamborn, das heute zu Duisburg gehört, war einer derjenigen Künstler, die mich seit der Gründung meiner Galerie 1971 mit ihren Werken begleitet haben. Bis zu seinem Tod im Jahr 1997 hat er viele Male bei uns oder mit uns ausgestellt. „Schweben und Stehen” entstand 1978 und wurde ein Jahr später Katalogtitel einer gemeinsamen Ausstellung des Wilhelm Lehmbruck Museum in Duisburg und der Akademie der Künste in Berlin, an der Heinz Trökes Mitglied war. Ich kaufte das Bild vor gut 20 Jahren, als ich ihn in Berlin besuchte.
Was mich daran fasziniert? Ich kann es nicht genau benennen. Es ist der Gesamteindruck, das Zusammenspiel von ruhigen Farben und abstrakt- surrealistischen Formen, insgesamt vermittelt es eine Gefühl von starkem Ausdruck und Tiefe. Gerade für seinen ganz besonderen Stil, der sich schwer in Worte fassen lässt, ist Heinz Trökes ja auch weltweit bekannt geworden. Dazu kommt, dass er für mich nicht nur ein Kunde war, sondern auch eine Art väterlicher Freund. Seine Ehefrau Renata war übrigens Landschaftsarchitektin; auch ich bin Landschaftsarchitekt - so verbanden uns Gemeinsamkeiten über die Kunst hinaus.
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