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17.05.2011 - 09:08 • Mein liebstes Kunstwerk

Werner Kley, Inhaber der Galerie Kley in Hamm

"Einfach etwas Besonderes". Werner Kley, Inhaber der Galerie Kley in Hamm, erwarb sein liebstes Kunstwerk von einem berühmten Freund.


Es gibt viele Kunstwerke, die ich schätze. Das liegt daran, dass ich über meine Galerie mit zahlreichen Künstlern bekannt oder auch befreundet bin.

Ein Werk jedoch ist für mich aus verschiedenen Gründen etwas Besonderes: das Gemälde „Stehen und Schweben” des mehrfach ausgezeichneten Malers Heinz Trökes. Trökes, geboren in Hamborn, das heute zu Duisburg gehört, war einer derjenigen Künstler, die mich seit der Gründung meiner Galerie 1971 mit ihren Werken begleitet haben. Bis zu seinem Tod im Jahr 1997 hat er viele Male bei uns oder mit uns ausgestellt. „Schweben und Stehen” entstand 1978 und wurde ein Jahr später Katalogtitel einer gemeinsamen Ausstellung des Wilhelm Lehmbruck Museum in Duisburg und der Akademie der Künste in Berlin, an der Heinz Trökes Mitglied war. Ich kaufte das Bild vor gut 20 Jahren, als ich ihn in Berlin besuchte.

Was mich daran fasziniert? Ich kann es nicht genau benennen. Es ist der Gesamteindruck, das Zusammenspiel von ruhigen Farben und abstrakt- surrealistischen Formen, insgesamt vermittelt es eine Gefühl von starkem Ausdruck und Tiefe. Gerade für seinen ganz besonderen Stil, der sich schwer in Worte fassen lässt, ist Heinz Trökes ja auch weltweit bekannt geworden. Dazu kommt, dass er für mich nicht nur ein Kunde war, sondern auch eine Art väterlicher Freund. Seine Ehefrau Renata war übrigens Landschaftsarchitektin; auch ich bin Landschaftsarchitekt - so verbanden uns Gemeinsamkeiten über die Kunst hinaus.


 
Hertener Stadtwerke - Energie

 


Barbara Lau, Vorsitzende des Therapiezentrums Hof Feuler

"Mohnblüten": Barbara Lau, Vorsitzende des Therapiezentrums Hof Feuler in Marl, hat ihr Lieblingskunstwerk in Auftrag ...

 

 

Angelika Krumat, Vorsitzende Verein VirtuellVisuell e.V.

"Tulpen": Angelika Krumat, Vorsitzende des Kunstvereins "Virtuell-Visuell e.V." in Dorsten, fand ihr ...

 

 

Ralph Hoffert, Vorstand des DRK in Herten

"Alter Meister trifft Avantgardisten" - Ralph Hoffert bewundert die Verbindung zwischen Pop-Art und deutscher ...

 

 

Ingrid Lebkücher, ehem. Regionalmarktdirektorin der Sparkasse Vest Recklinghausen

„Viel Raum für Phantasie” Ingrid Lebkücher nutzt ihr liebstes Kunstwerk als Ort der geistigen Entspannung

 

 

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Liebe Leserinnen, lieber Leser
liebe Kunstfreunde,

gute Ausstellungsorte sind für Künstler trotz der Dichte der Museumslandschaft und der Fülle an Veranstaltungs- Ausstellungsräumen immer schwerer zugängig. Einerseits hat der große „Freizeitbereich“ uns eine Fülle neuer junger und alter Maler, Zeichner und Bildhauer beschert, andererseits reicht die vorhandene Kapazität der Ausstellungsmöglichkeit nicht aus. Lange Vorlaufzeiten für Kunstausstellungen sind die Regel, die Liste der Wartezeiten wir immer länger.
Erschwerend kommt nun auch noch eine (wieder neue) Entwicklung hinzu, der Forderung nach Transparenz. Vorhandene Bausubstanz wird aufgebrochen, wo einst verlockende Wandflächen dem Künstler ein Forum boten, wird nun durch Glas eine „neue Offenheit“ präsentiert.
Und so schwindet das vorhandene Potenzial an Ausstellungsflächen immer mehr. Was bleibt, ist eine Museumslandschaft mit eigenen Regeln. Museen werden mehrheitlich von der öffentlichen Hand gefördert und finanziert und leiden zunehmend unter knappen Kassen der Gemeinden und Länder. Und wer das Glück hat, in einem Museum gezeigt zu werden, unterliegt gewissen Regeln. Der Durchschnitts-Künstler hat kaum eine Chance. Nun rückt der öffentliche Raum immer mehr in die Forderung.
Kunst auf öffentlichen Plätzen, Flächen, Flussauen, an Straßenkreuzungen und Verkehrsinseln, usw. In meinen kommenden Fortsetzungsberichten möchte ich der Problematik der Kunst im öffentlichen Raum nachgehen und vielleicht auch mal zur Diskussion anregen.

Ihr
Ralph Herrmann

Galerie Kley Hamm

Angebote

Himmel & Erde - Ausstellung in Bochum

Himmel & Erde, die neue Ausstellung von Ralph Herrmann und Ulla Höpken, ist am 2. Februar im GEA-Center Bochum eröffnet worden. Sie läuft noch bis 20. Juni 2014.

 

 

Traumräume: Malerei von Gisela Siegel – Ausstellung verlängert

Die Ausstellung „Traumräume“ von Gisela Siegel wurde bis Sonntag, den 10. Februar 2012 verlängert. Zu finden ist diese in der Galerie Kley.

 

 

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