Skulpturenmuseum Glaskasten
Große Sammlung von Plastiken
In Marl befindet sich ein ganz besonderes Schmuckstück: Das Skulpturenmuseum Glaskasten ist ein etwas anderes Museum, das durch seine Transparenz auch außerhalb der Öffnungszeiten Einblicke gewährt. Es wurde 1982 offiziell gegründet, wenngleich die ersten Objekte schon Ende der vierziger Jahre gekauft wurden. Das Museum befindet sich in einem Raum unter dem Sitzungstrakt des Rathauses, der komplett mit Glas umbaut ist. Offenheit und Transparenz stehen für das Konzept des Museums. Durch große Glaswände sind die Grenzen zwischen Innen und Außen fließend. Die Plastiken sind auch außerhalb des Glaskastens zu bewundern. Das Stadtbild von Marl verschönern über 70 Großplastiken. In den Außenanlagen der städtischen Paracelsus-Klinik und auf einem ehemaligen Friedhof, der zu einem Skulpturenpark umgestaltet wurde, können die Skulpturen bewundert werden.
Gezeigt werden Plastiken und Skulpturen von 1900 bis heute. Im Innern des Museums stehen hauptsächlich Kleinskulpturen aus dem Bereich der klassischen Moderne bis zu aktuellen Werken. Da Marl einmal im Jahr im Rahmen der Verleihung des Grimme-Preises von sich hören macht, ist ein Teil der Ausstellung auch der Kunst der Neuen Medien und Video-Installationen gewidmet. Im Außenbereich sind großformatige Skulpturen von Bernhard Heiliger, Max Ernst oder Hans Arp zu finden. Insgesamt gehören über 300 Kunstwerke zum Museum.
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