Skulpturenpfad in Herten
Kunstgenuss für jedermann
Beim Thema Kunst in Herten denken viele an Museen oder Werkstätten. Aber Herten hat auch anderes zu bieten. So etwa den Skulpturenpfad. Einige der Kunstwerke stellen wir hier vor.
- Der „Lesende“ sitzt seit 1984 am Brunnen der Städtepartnerschaft in der Innenstadt. Halten Sie als Betrachter inne, um der Hektik des Alltags zu entfliehen. Die Bronzefigur zeigt einen Mann, der lesend auf dem Brunnenrand sitzt. Das Kunstwerk von Heinrich Brockmeier aus Recklinghausen verfügt über einen Berührungseffekt: die Stellen, die berührt werden, haben ihre Farbe behalten, an den restlichen Stellen ist die Skulptur dunkler geworden.
- Der „Aufbruch“ von Leonard Wübbena aus Wittmund vor dem Herten-Forum in der Innenstadt symbolisiert die Bergbau-Geschichte der Stadt. Es ist aus Bergbau-Teilen gestaltet. Der Name und die nach oben gewendete Dynamik des Kunstwerks dagegen versinnbildlichen den Aufbruch in die Zukunft.
- Der „Große Summstein“ steht seit 1994 im Glashaus-Innenhof. Er lädt laut seinem Erschaffer Hugo Kükelhaus zur Entfaltung der Sinne ein. Ertasten Sie den Stein und dringen Sie in ihn ein. Wenn Sie Ihren Kopf in die Aushöhlung halten und dabei summen, spüren Sie die Vibrationen Ihr eigenen Körpers.
Der Skulpturenpfad ist nicht nur für Kunstfreunde. Kinder können etwa das „Große Vollblutfohlen“ vor dem Rathaus, das von Renée Sintenis aus Graz geschaffen wurde, als Spielgerät nutzen. Andere Kunstwerke darf man anfassen.
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