Bilder
Welche Typen es im Kunstbetrieb gibt
Bilder, die Sie heutzutage in einer Kunstausstellung oder Galerie (z. B. in Marl) sehen, weisen eine ungeheure Vielfalt auf. Selbst Profis verlieren da den Überblick, weil unzählige Künstler weltweit seit Jahrhunderten experimentieren und immer neue Typen hervorbringen. Sie lassen sich nach folgenden Kriterien unterteilen:
- Motive: biblische Szenen, Mythologie, Landschaften, Seestücke, Stillleben, Porträt, Akt sowie Szenen aus dem täglichen Leben von Menschen.
- Stilrichtung: In der Kunstgeschichte werden die Stile entlang einzelner Epochen eingeteilt. Es gibt die klassische naturalistische Malerei und ab Mitte des 19. Jahrhunderts die moderne Malerei mit Impressionismus, Expressionismus, Kubismus bis hin zur zeitgenössischen Malerei, die keine Gegenständlichkeit mehr aufweist, sondern nur Abstraktionen oder Farbfelder.
- Farbmaterial: Klassisch sind das Ölbild und die Temperamalerei (Ei als Bindemittel von Pigmenten). Seit 60 Jahren gibt es kunststoffbasierte Acrylfarben, die schnell trocknen und gut leuchten. Sie werden gerne in der abstrakt-expressiven Malerei genutzt. Zeichnungen werden mit Bleistift, Kohle, Grafit, Rötel und Pastellkreiden angefertigt.
- Malgrund: Gemalt wurde früher auf Holztafeln und in der Freskomalerei auf Wänden und Decken. Heute wird überwiegend auf mit Leinwand bespannten Keilrahmen gemalt. Experimentelle Maler nutzen aber auch Glas, Keramik, Blech, Metall und Planen.
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