Wasservarianten
Wer darüber nachdenkt, den eigenen Garten in ein Paradies für Wasserratten zu verwandeln, hat die Qual der Wahl. Klassischer Pool, Schwimmteich oder – noch recht neu – Naturpool? Egal für welche Variante man sich letztendlich entscheidet: Planung und Anlage der eigenen Wasseroase erfordern viel Fachwissen und Erfahrung. Deshalb empfiehlt sich immer die Zusammenarbeit mit einem Profi.

Viele Gartenbesitzer träumen davon, im eigenen Garten schwimmen zu gehen. Grundsätzlich gibt es sehr unterschiedliche Varianten, wie eine solche Schwimmgelegenheit konzipiert werden kann: als klassischer Pool, als Schwimmteich oder seit einiger Zeit auch als so genannter Bio-Pool. Welche Variante für den jeweiligen Garten und seine Besitzer schließlich die passende ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab: Gartengröße, ästhetische Vorlieben, sonstige Gartengestaltung sowie Überlegungen zu Pflegeaufwand und Chemieeinsatz.
Beim Platzbedarf punkten eindeutig die Pool-Varianten, denn sie lassen sich auf deutlich kleinerem Raum realisieren. Das Prinzip des Schwimmteichs beruht darauf, dass er möglichst ohne zusätzliche Wasseraufbereitung auskommen soll. Bei Schwimmteichen übernehmen Pflanzen und Kleinlebewesen die Reinigung des Wassers. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Wasserqualität dann gleichbleibend gut ist, wenn Bade- und bepflanzte Regenerationszone in etwa gleich groß sind. 50 Quadratmeter sollten also für einen Schwimmteich inklusive Regenerationszone mindestens zur Verfügung stehen, Pools bieten schon mit rund der Hälfte der Fläche genügend Raum zum Schwimmen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt: Die Schwimmgelegenheit sollte gut zur sonstigen Gartengestaltung passen. Während Pools – egal ob klassisch oder bio – in der Regel eher geradlinig und architektonisch wirken, ist ein Schwimmteich dann besonders gelungen, wenn er aussieht, als sei er immer schon da gewesen: geschwungen, eingewachsen, natürlich.
Wenn es um sauberes Badewasser geht, überzeugen alle drei Varianten – richtige Konzeptionierung und Pflege vorausgesetzt, kommen aber auf sehr unterschiedlichen Wegen zum Ziel. Beim klassischen Pool verhindert eine Chlorierung des Wassers eine unkontrollierte Vermehrung von Mikroorganismen, Filteranlagen halten das Wasser klar. Der Schwimmteich regeneriert sich durch gezielte Bepflanzung selbst. Der Naturpool schließlich verbindet beide Techniken: Spezialfilter mit Granulaten und Mikroorganismen sorgen für eine biologische Reinigung des Wassers.











