Trauer bei Kindern - Kinder trauern anders als Erwachsene
Wenn ein Trauerfall die Familie erschüttert, sind Kinder durchaus in der Lage, den Verlust zu spüren und diesem mit intensiven Gefühlen zu begegnen. Je nach Alter haben sie ihre eigenen Vorstellungen von Tod und Bestattungen.

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In Recklinghausen gibt es Trauergruppen, die Kindern helfen, mit dem Verlust umzugehen.
- Kinder trauern anders als Erwachsene. Wie im Spiel kann die Trauer nach kurzer Zeit wieder verflogen sein. Kinder können sich aus ihrer Trauer heraus immer wieder anderen, vergnüglichen Dingen widmen und geben den Eltern das Gefühl, sie trauerten nicht wirklich.
- Ungeachtet dessen erleben Kinder, je nach der Wichtigkeit der verstorbenen Person, unterschiedliche Gefühlszustände: von tiefster Verwirrung über Regression bis zu gänzlicher Unberührtheit.
- Manche Kinder reagieren zunächst kaum auf den Tod eines nahestehenden Menschen. Sie wollen von allem nichts wissen und nicht darüber sprechen. Sie verhalten sich, als wäre nichts geschehen. Erst zu einem späteren Zeitpunkt werden sie vom Schmerz überwältigt.
- Auch Schuldgefühle können Kindern das Leben schwer machen. Eltern sollten mit ihrem Kind darüber sprechen, dass es durch sein Verhalten keine Schuld am Tod hat. Dies ist für trauernde Kinder befreiend und erlösend.
Gehen Sie offen mit dem Thema Tod um. Sie schützen Ihr Kind nicht, indem Sie das Thema verschweigen. Lassen Sie zu, dass Ihr Kind trauert.
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