Rückenschmerzen sind kein Schicksal!
9 von 10 Deutschen haben sporadisch oder regelmäßig Rückenschmerzen. Die Hauptursache ist unsere bewegungsarme, überwiegend sitzende Lebensweise. Hier liegt auch der Schlüssel zur Vorbeugung und Heilung, er heißt: Mehr Bewegung!

© Picture-Factory - Fotolia.com
Tipps zur Vorbeugung
- 9 von 10 Deutschen haben sporadisch oder regelmäßig Rückenschmerzen. Die Hauptursache ist unsere bewegungsarme, überwiegend sitzende Lebensweise. Hier liegt auch der Schlüssel zur Vorbeugung und Heilung, er heißt: Mehr Bewegung!
- Wenn Sie viel sitzen (müssen): Sitzen Sie aufrecht. Lehnen Sie Ihren Rücken großflächig an die Rückenlehne. Die Unterarme gehören auf die Armlehnen, die Knie sollten etwas höher als die Hüfte positioniert sein. Sitzen Sie nicht stundenlang in derselben Position, sondern wechseln Sie die Belastung, Sie dürfen sich zwischenzeitlich auch ruhig einmal „hinlümmeln“.
- Stehen Sie alle halbe Stunde einmal auf und gehen Sie im Zimmer auf und ab oder führen Sie ein Telefongespräch mal im Stehen.
- Wenn Sie viel stehen müssen: Stehen Sie locker! Nie die Knie nach hinten durchdrücken, denn dann machen Sie unwillkürlich ein Hohlkreuz. Öfter mal das Standbein wechseln oder irgendwo anlehnen.
- Im Liegen nehmen Seitenschläfer intuitiv eine gekrümmte Haltung ein, die den Rücken entlastet. Rückenschläfer können sich eine zusammengerollte Wolldecke in die Kniekehlen legen, um diese Haltung zu unterstützen. Wirbelsäulen von Bauchschläfern leiden nachts besonders.
- Trainieren Sie Ihre Bauch- und Rückenmuskulatur, z.B. in einem Fitness-Center oder einer Rückenschule. Starke Muskeln unterstützen den Halteapparat, entlasten die Wirbelsäule und sorgen für eine aufrechte Haltung.
- Das Heben schwerer Lasten sollten Sie vermeiden. Wenn unumgänglich, dann mit breit gegrätschten Beinen aus der Hocke anheben und die Last so nah wie möglich am Körper tragen.
- Tragen Sie lieber zwei leichte Taschen als eine schwere. Denn mit dem Verteilen des Gewichts schonen Sie ihre Wirbelsäule und Ihren Halteapparat.
- Treiben Sie Sport. Er fördert den Aufbau der Muskulatur, hält Gelenke geschmeidig und Knochen fest, stärkt Bänder und Sehnen. Aber nicht gleich übertreiben, sondern am besten unter Anleitung, denn falsch antrainierte Bewegungsabläufe können Ihrer Wirbelsäule zusätzlich schaden. Besonders gut für den Rücken: Schwimmen. Aber auch moderates Joggen, Nordic Walking oder regelmäßiges Wandern hilft, einen gesunden Rücken aufzubauen und Rückenschmerzen keine Chance zu geben.
21.05.2012 • Regionale News, Wellness und Beauty
Selbsthilfe bei Hühneraugen und Hornhaut
Gegen die Hautveränderungen an den Füßen können Betroffene einiges tun. Laut einer Umfrage leiden besonders Ältere ...
16.05.2012 • Gesundheit und Ernährung, Regionale News





